Was ist Kryolipolyse?

Bei der Kryolipolyse handelt es sich um eine nicht-invasive Methode zur Behandlung lokaler Fettdepots mit Kälte. Die sanfte Kühlung des Fettgewebes mittels Kryolipolyse wird in den USA bereits seit Jahren in der Ästhetik und Dermatologie eingesetzt.

 
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Ihr Körper verfügt über eine bestimmte Anzahl von Fettzellen, deren Volumen bei Gewichtszunahme zunimmt und bei Gewichtsverlust abnimmt.

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Die Kryolipolyse-Behandlung  zielt darauf ab, die Fettzellen durch einen speziellen Applikator einzufrieren.

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Ziel der Behandlung ist ein Zelltod der Fettzellen – die Fettzellen sollen nach und nach absterben.

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In den folgenden  Wochen sollen die geschädigten Fettzellen auf natürliche Weise vom Körper abgebaut, ausgeschieden und so reduziert werden.

Fettzellen im Kälteschock: Das Prinzip

 

Kryolipolyse: Die häufigsten Fragen

Wer wen ist für die Kryolipolyse geeignet?

Für Personen mit störenden Fettpolstern im Bauch- und Hüftbereich (Reiterhosen), an Oberschenkeln und Oberarmen sowie zur Reduzierung des Doppelkinns. Bei Männern auch für Fettpolster im Brustbereich (sogenannte Gynaekomastie), die mit Diät und Sport nur schwer zu reduzieren sind. Die Kryolipolyse ist jedoch keine Methode zur Gewichtsreduktion.

Wann sind die Ergebnisse sichtbar?

Der schonende, langsame Fettabbau findet über einen Zeitraum von bis zu drei Monaten statt. Dementsprechend braucht es etwas Geduld, bis das Behandlungsresultat ersichtlich ist.

Verursacht die Kryolipolyse Schmerzen?

Wenn das Fettpölsterchen mit dem Vakuum eingezogen wird, kann sich dies mit einem Druck- und Kältegefühl bemerkbar machen. Dies verschwindet meistens innerhalb einiger Minuten. Zur Behandlung braucht es weder eine Narkose noch eine örtliche Betäubung. Im Anschluss an die Behandlung kann die behandelte Zone während einiger Tage bis Wochen leicht schmerzen. Auch ein Taubheitsgefühl oder eine vermehrte Empfindlichkeit der Haut können vorübergehend vorkommen.

Wann ist man nach der Behandlung wieder einsatzfähig?

Das Verfahren ist kein chirurgischer Eingriff. Nach der Behandlung ist man sofort wieder einsatzfähig. Auch sportliche Betätigungen sind uneingeschränkt möglich. Dies ist einer der grossen Vorteile der Kryolipolyse.

Wie viele Behandlungen werden benötigt?

Mit einer Behandlung werden ca. 20-30% des gekühlten Fettvolumens reduziert. Häufig ist diese Reduktion ausreichend. Auf Wunsch und bei Bedarf können natürlich zusätzliche Behandlungen an der gleichen oder leicht verschobenen Stellen durchgeführt werden, um ein optimales Resultat zu erreichen.

Gibt es bei der Kryolipolyse Nebenwirkungen?

Nach der Behandlung kann die Zone etwas verhärtet und schmerzhaft sein, ähnlich einem Muskelkater. Oft besteht auch eine Überempfindlichkeit oder Taubheitsgefühl der Haut, was bis zu zwei Monaten anhalten kann. Selten sind auch Blutergüsse möglich. In sehr seltenen Fällen ist der Übergang von behandeltem zu nicht behandeltem Gewebe sichtbar.

Wer kann nicht behandelt werden?

Bei den folgenden Zuständen ist eine Behandlung nicht möglich:

  • Personen, die übermässig auf Kälte reagieren, beispielsweise mit einer sogenannten Kryoglobulinämie oder mit Kälteagglutininen, ebenso bei nächtlicher Kältehämaturie oder Kälteurticaria. Dies sind sehr seltene Erkrankungen.

  • Während der Schwangerschaft

  • Bei Hauterkrankungen, Entzündungen oder Wunden in dem zu behandelnden Areal.

  • Personen mit starkem Übergewicht, die eine Gewichtsreduktion anstreben.

  • Bei Personen, die eine Leisten- oder Bauchwandbruch haben oder deswegen vor weniger als einem Jahr operiert wurden (für Behandlungen im Bauchbereich).

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